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Einer der weiß


Seelenrückholung

 

Eine Seelenrückholung setzt einen Seelenverlußt bzw. Verlußt eines Seelenanteils voraus. Kann man überhaupt seine Seele verlieren? Dies würde ich persönlich verneinen. Man kann seine Seele nicht wirklich verlieren, denn man ist ja die Seele, welche einen menschlichen KÖRPER erschaffen hat, um Erfahrungen in diesem zu machen. Jedoch aus der Persönlichkeitsperspektive betrachtet, kann es durchaus sein, dass gewisse Anteile von uns, sich wieder lösen. Ausgelöst wird dies durch traumatische Erlebnisse wie Unfälle, Mißhandlungen, Operationen usw., meist in der Kindheit. Wenn wir mit diesem zarten Kinderbewusstsein in diese Welt kommen, wirken viele Begebenheiten sehr dramatisch und erschreckend. Dies kann schon bei der Geburt passieren, dass ein sogenannter Seelenanteil sich bei einer schweren traumatischen Geburt abspaltet, weil er den Schmerz nicht erträgt. Mit 5 Jahren wird ein Kind vielleicht Zeuge eines schweren Unfalls oder ist selbst daran beteiligt. Diese Schockerlebnísse veranlassen die "Seele" wieder ein Stück abzuspalten, wegzugehen, zu flüchten vor dieser Situation. Es können auch weniger dramatische Ereignisse sein, wie zum Beispiel kraftvolle und selbstbewusste Kinderanteile können gehen, wegen Demütigungen, stolze Anteile gehen weil sie nicht bekommen, was sie glauben, was ihnen zusteht oder lebendige und aufrichtige Anteile gehen wegen Bevormundung und Lügen.

Seelenanteile können auch von selbst zurückkehren und sich wieder integrieren. Mit einer Integration eines Seelenanteiles, welcher eine sehr schmerzhafte Erinnerung hat , kommen auch oft die Eindrücke und Emotionen wieder zurück ins Bewusstsein eines Menschen. Deshalb ist es ratsam, nach einer Seelenrückholung mit dem "Schamanen" oder "Helfer" in Verbindung zu bleiben, um diese neu zurückgewonnen Eindrücke besser verarbeiten zu können.

Eine Arbeit mit dem inneren Kind, könnte diese Integration vereinfachen und ergänzen, indem der Mensch des wieder gewonnenen Anteils in Kontakt geht und auf die Bedürfnisse eingeht, welches dieses "innere Kind" braucht, um sich sicher und wohl zu fühlen. Oft identifiziert sich der Erwachsene mit diesen Kindheitsgefühlen und kann keine Verantwortung für sein Leben übernehmen, bis ihm bewusst wird, dass er "nur" das verletzte Kind in sich spürt. Dies erklärt auch plötzlich auftretende emotionale Schwankungen, wie Weinkrämpfe, Todesängste, Unsicherheitsgefühle uvm.

Weiß man um diese Dinge, kann man dem entgegentreten, annehmen was ist und Verantwortung für diese Gefühle übernehmen, die ihn vielleicht schon Jahrzente immer wieder beeinflussen. So können viele Beziehungen zerstört werden, aus Unwissenheit und der daraus entstehende Projektion nach außen.

Diese Seelenanteile können auch in einer Einzelsitzung zurückgeholt werden. Dazu muss man sie finden, sie halten sich in den geistigen Welten auf, an den verschiedensten Plätzen. Ab und zu bedarf es einiger Überredungskünste, dass diese wieder mitgehen und ihren Platz im Erwachsenen (energetisch) einnehmen. Hilfreich sind hier die Krafttiere, welche einen Spürsinn dafür haben, wo diese Anteile sich aufhalten. Ein markantes Zeichen für Seelenanteilverlußt ist, ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit, das Gefühl ständig neben sich zu stehen oder aus sich raus zu sein, Traurigkeit, welche nicht gehen will, sich wie in Watte gepackt fühlen, alles ist so gedämpft, sich nicht mehr fühlen und spüren, sich leer fühlen, keine Lebensfreude mehr, depressive Phasen usw.

Kommt der Schamane nach erfolgreicher Suche mit dem Seelenantiel zurück, wird dieser dem Menschen an Kopf (Scheitelchakra) und Herz (Herzchakra) sozusagen "eingeblasen". Mit dem zurückgeholten Seelenanteil kehrt immer auch eine verlorengegangen Qualität ins Leben zurück. So kann es sein, dass man sich wieder freuen kann, oder sich besser körperlich spürt usw.

 

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